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Jun
08

Wasserschaden und Personenrettung

Die Einsatzserie der FF – Treffling hält uns auf Trap. Nach dem, zum Glück ,rasch verhinderten Brand bei einem Einfamilienhaus wurden wir am Mittwoch den 06.06.2018 zu einer weiteren Hilfeleistung, mit dem Stichwort “WASSERSCHADEN” gerufen. Da sich bereits Kameraden, aufgrund des bevorstehenden Informationsabend, im Feuerwehrhaus befanden konnte innerhalb weniger Minuten mit 2 besetzen Fahrzeugen ausgerückt werden.  An der Einsatzadresse angekommen wurde Einsatzleiter HBI Johann Schwarz, bereits von den Hauseigentümer erwartet und darüber informiert, dass im Keller mehrere Zentimeter Wasser stehen würde. Die Ursache, ein geplatzter Schlauch, konnte bereits notdürftig Repariert werden. Mit dem Nasssauger wurde der betroffene Bereich abgesaugt.

Am Donnerstag den 07.06.2018 wurden wir am frühen Nachmittag zu einer Personenrettung nach Innertreffling gerufen. Auch hier konnte kurz nach der Alarmierung ein Fahrzeug Richtung Einsatzadresse ausfahren. Die Lageerkundung durch Einsatzleiter HBM Thomas Fuchs ergab, dass eine ältere und betagte Person, über eine Balkongeländer gestürzt war. Eine Hecke mit Thujen und Sträuchern dämpfend zwar den Aufprall, jedoch war die Person so unglücklich zwischen den Ästen und Sträuchern eingeklemmt, sodass eine Rettung, durch den anwesenden Rettungsdienst nicht möglich war. Mit Hilfe der Hydraulischen Schere konnten die Äste LÄRM und STRESSFREI entfernt werden, sodass die Person aus ihrer misslichen Lage befreit werden konnte. Diese wurde anschließend mittels Schaufeltrage aus dem steilen Gelände, durch die Kameraden der FF - Treffling, getragen und dem Rettungsdienst übergeben. Wir möchten uns an dieser Stelle für die angenehme und tolle Zusammenarbeit beim Roten Kreuz Gallneukirchen bedanken.

Anmerkung:
Aufgrund der hohen Temparaturen wurde vom Einsatzleiter das Ablegen von Schutzjacke und Helm angeordnet. Jener Kamerad, welcher die Hydraulische Schere bediente hatte in diesem Zeitraum seine persönliche Schutzausrüstung an. Während des Einsatzes gab es keine Gefährdungen, die das Tragen von Schutzjacke und Helm notwendig gemacht hätte. Vielmehr wäre bei voller Schutzbekleidung eine hitzebedingte Ermüdung der eingesetzten Kräfte bedeutend schneller eingetreten.

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