Am Samstag, den 04.11.2023 stellte sich Maximilian Traxler von der FF Treffling erfolgreich der Abschlussprüfung der Truppführerausbildung. Nach unzähligen Stunden der Vorbereitung muss am Prüfungstag das erlernte Feuerwehrwissen abgerufen werden. Die Prüfung erfolgt sowohl schriftlich als auch in Form einer Praxisaufgabe. Erlernt und geprüft werden dabei die Modulbereiche Branddienst, Atemschutz, Funk, kraftbetriebene Geräte, Taktik und Technik. Die absolvierte Truppführer-Ausbildung ist nun die Basis für weitere Lehrgänge und Ausbildungen zur Vertiefung im Feuerwehrwesen im Bezirk und in der Landesfeuerwehrschule.
Wir gratulieren Maximilian Traxler zu dieser Leisung und zum Prüfungserfolg ganz herzlich!
Ein großer Dank gilt auch HBM d. F. Stefan Hofer und HBM Daniel Fuchs von der FF Treffling. Beide sind als Ausbildner und Prüfer bei der Truppmann- und Truppführerausbildung im Bezirk tätig.
Am 03.11.2023 um 18:12 Uhr wurde die FF Treffling zu einem Einsatz „Ölspur/Ölaustritt“ in die Diakoniestrasse alarmiert. Einsatzleiter Daniel Lorenz stellte bei der Lageerkundung fest, dass aufgrund eines technischen Gebrechens aus einem PKW eine größere Menge Diesel ausgeflossen war. Die Feuerwehr konnte den ausgetretenen Diesel auf den Asphalt-Flächen mit Ölbindemittel fachgerecht entfernen. Bürgermeister Herbert Fürst wurde informiert und ordnete nach seiner Beurteilung am Einsatzort die Entfernung der oberen Schicht eines kleines Stückes eines ebenfalls betroffenen Schotterweges mit dem Bagger durch Mitarbeiter des Gemeinde-Bauhofes an. Die FF Treffling war mit den Fahrzeugen MTF und LAST und 11 Mann für rund 1,5 Stunden im Einsatz.
Am 26.10.2023 fand bereits zum 44. Mal der traditionelle Bezirks-Feuerwehrjugend-Wandertag im Bezirk Urfahr-Umgebung statt. Heuer war Treffpunkt und Start der Wanderung beim Feuerwehrhaus in Schenkenfelden. Die 8,5 km lange Wanderung führte über die Ortsteile Lichtenstein und Tischberg wieder zurück nach Schenkenfelden. Auf halber Strecke war eine Labstation zur Stärkung mit Jausenbroten und Getränken vorbereitet. Insgesamt konnten 750 Teillnehmer begrüßt werden und auch die Freiwillige Feuerwehr Treffling war mit einer Abordnung vertreten.
Dr. Peter Oberbichler hat sich der Frage gewidmet „Warum helfen Menschen fremden Menschen, ohne dafür Geld zu erhalten?“ Das Ergebnis seiner Recherchen und Interviews mit insgesamt 38 verschiedenen Helfer-Persönlichkeiten kann von 21. Oktober bis 11. November 2023 jeweils Montag bis Freitag von 15:00 bis 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag von 09:00 bis 13:00 in der alten Feuerwehrhalle von Gallneukirchen (Reichenauer Straße 1a) bei der umfangreichen Ausstellung „Kultur des Helfens – Ehrenamtliche Tätigkeiten in Gallneukirchen und Umgebung“ besucht und betrachtet werden. Unser Kommandant-Stellvertreter OBI Martin Mairhofer ist eine der portraitierten Persönlichkeiten. Er ist sowohl bei der Freiwilligen Feuerwehr Treffling als auch beim SV Judo Gallneukirchen ehrenamtlich tätig. Besondere Freude bereitet ihm beim Judo die Rolle des Kinder-Trainers. Für das Kommando der FF Treffling war es daher selbstverständlich, die Ausstellungs-Eröffnung am Samstag den 21. Oktober 2023 um 16:00 Uhr zu besuchen.
Am Mittwoch den 18.10.2023 fand ab 19:00 Uhr eine „Standard-Einsatz-Regel“ (S-E-R) Übung der FF Treffling statt. Übungsleiter Kommandant HBI Ing. Jürgen Penkner hat dazu drei Szenarien für einen Abend vorbereitet: Erst einen Brandmeldealarm im Bezirksseniorenheim Mittertreffling, dann einen Verkehrsunfall auf der Autobahn (durchgeführt am Autobahnparkplatz), bei dem vor allem die Absicherung der Unfallstelle geschult und geübt wurde, und als besonderes Highlight noch einen angenommenen Werkstättenbrand beim Autohaus VW Schöndorfer. Geschäftsführer Ing. Peter Schöndorfer und die Autohaus Schöndorfer GmbH sind starke Partner und großzügige Sponsoren der FF Treffling. Immer wieder wird auf die Bezahlung von in Auftrag gegebenen Wartungen und Reparaturen an den Feuerwehrfahrzeugen teilweise oder zur Gänze verzichtet. Darüber hinaus wird keine Sponsoringanfrage der FF Treffling oder Inseratschaltung abgelehnt. Daher ist es auch selbstverständlich, sich dafür ausdrücklich zu bedanken. Die Absolvierung der Übung und die anschließende Besprechung der wichtigsten Erkenntnisse hebt sowohl die Feuerwehr als auch den Firmeninhaber auf den neuesten Stand und gibt ein gutes Gefühl von Sicherheit für einen Ernstfall.
Am Dienstag den 17. Oktober 2023 kam es zu einem Verkehrsunfall bei der Autobahnabfahrt in Mitterteffling. Ein 58-Jähriger kam mit seinem PKW von der Autobahn und kollidierte dabei mit einem Linienbus, welcher von Linz kommend auf der B125 Richtung Gallneukirchen unterwegs war. Die Wucht war so groß, dass der PKW in weiterer Folge einige Meter weit in die Kreuzung geschleudert wurde. Alle Airbags des PKW wurden dabei ausgelöst. Glücklicherweise wurde der PKW-Lenker nicht schwer verletzt. Er konnte das Fahrzeug selbständig verlassen und wurde vom ebenfalls alarmierten Roten Kreuz zur Kontrolle in ein Linzer Krankenhaus gebracht. Im Bus waren zu diesem Zeitpunkt nur der Fahrer und eine junge Frau als Fahrgast. Beide blieben bei der Kollission zum Glück unverletzt. Die FF Treffling wurde um 6:25 Uhr zu „Verkehrsunfall – Aufräumarbeiten“ alarmiert und rückte unter der Leitung von Einsatzleiter OBI Martin Mairhofer mit den Fahrzeugen RLF und SLF und 12 Mann aus. Der Einsatzort wurde umfangreich abgesichert und der um diese Uhrzeit starke Verkehr wurde durch Lotsen der Feuerwehr geregelt. Die aus den Unfallfahrzeugen ausgetretenen Flüssigkeiten wurden gebunden. Der Unfall-PKW wurde schließlich abgeschleppt. Der an der Front stark beschädigte Linienbus konnte noch einige wenige Meter bis zum einem Parkplatz gelenkt und zum Abtransport bereitgestellt werden. Nach der Reinigung der Verkehrsflächen durch die Feuerwehr konnte die Kreuzung nach etwas mehr als einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die FF Treffling wurde am Sonntag, den 8. Oktober 2023 um 1:17 Uhr gemeinsam mit den Feuerwehren Schweinbach und Schmiedgassen zu einem Brandmeldealarm beim „Martinsstift“ des Diakoniewerks Gallneukirchen am Linzerberg alarmiert. Einsatzleiter OBI Martin Mairhofer stellte nach einer umfangreichen Lageerkundung am betroffenen Geäude und auch bei den umliegenden Nachbargebäuden fest, dass es sich um einen Täuschungsalarm handeln muss. Nach dem Eintreffen des Brandschutzbeauftragten des Diakoniewerks Gallneukirchen und einer kurzen Besprechung mit ihm konnten die drei Feuerwehren wieder einrücken.
Nach mehren Wochen intensiver Vorbereitungszeit und Lernphase stellten sich am Samstag, den 7. Oktober 2023 insgesamt 10 Feuerwehrjugendmitglieder der FF Treffling der praktischen Prüfung für die Erlangung der begehrten Wissenstest-Leistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. Schon im Vorfeld wurde Ende September der erste Teil der Prüfung über eine App am Smartphone oder Tablet absolviert. Dieser Test beinhaltete beispielsweise Fragen über das Allgemeinwissen im Feuerwehrdienst, Gerätekunde oder Dienstgrade im Feuerwehrwesen. Der zweite Teil wurde für den Bezirk Urfahr-Umgebung als praktische Prüfung im Feuerwehrhaus in Haibach im Mühlkreis absolviert. Dabei ging es zum Beispiel um das Formulieren eines Funkgespräches, Erste-Hilfe-Maßnahmen , Kartenkunde, Ausführen von Seilknoten oder eine Alarmierung mittels Telefongespräch. Insgesamt stellten sich im Bezirk 434 Feuerwehrjugendliche diesem Wissenstest. Die gute Nachricht: Alle Kandidaten haben die Prüfung bestanden und das angestrebte Leistungsabzeichen erhalten. Kommandant HBI Ing. Jürgen Penkner war sichtlich stolz auf den Feuerwehr-Nachwuchs und konnte Jugendbetreuerin HBM d. F. Birgit Moshammer und ihren 10 Kandidat:innen sofort bei der Ankunft im Feuerwehrhaus ganz herzlich zu diesem tollen Erfolg gratulieren.
Am Freitag den 6. Oktober fand die diesjährige Gemeindeübung der drei Feuerwehren FF Treffling, FF Schweinbach und FF Schmiedgassen statt. Übungsannahme bei dieser von BI Christoph Schwarz ausgearbeiteten Übung war ein Zimmerbrand im Bezirksseniorenheim Mittertreffling im 2. Obergeschoss im Westtrakt. Im betroffenen Brandabschnitt waren sieben zu rettende Personen (Statisten). Annahme waren fünf Verletze, davon zwei schwer verletzt. Nach der Probealarmierung um 17:00 Uhr rückten die Feuerwehren unter der Führung von Einsatzleiter Kommandant HBI Ing. Jürgen Penkner zum Einsatzort aus. Die erste böse Überraschung: Aufgrund eines inszenierten Verkehrsunfalls war die Zufahrt zum Parkplatz und somit zu den in den Einsatzunterlagen vorgesehenen Aufstellflächen der Einsatzfahrzeuge blockiert und es musste von Beginn an improvisiert werden. Nach einer noch etwas unübersichtlichen Anfangsphase konnte rasch eine funktionierende Einsatzorganisation bei der Einsatzleitstelle aufgebaut, und eine klare Aufgaben-Einteilung für alle anrückenden Einsatzkräfte vorgenommen werden. Die Polizei Gallneukirchen unterstützte den Übungsablauf mit der Regelung des um diese Uhrzeit starken Verkehrs an der Kreuzung in Mittertreffling. Neben den drei Feuerwehren der Gemeinde wurde auch die Drehleiter der FF Gallneukirchen und das Atemschutzfahrzeug der FF Hagenberg angefordert. Von besonderer Bedeutung war bei diesem Szenario eine gute Zusammenarbeit der Feuerwehr mit dem Pflegepersonal des Hauses und mit den Einsatzkräften des Roten Kreuzes. Nach der Rettung aus dem Gefahrenbereich durch die Feuerwehr wurden die Personen dem Roten Kreuz zur Erstversorgung und in der Folge zum Abtransport in Krankenhäuser übergeben. Das Pflegepersonal dokumentierte anhand der Notfallmappen lückenlos die Namen und den aktuellen Aufenthaltsort der zu rettenden Personen. Bei der Übungsnachbesprechung gemeinsam mit Bezirkshauptmann Dr. Paul Gruber, Hausleiter Ing. Martin Riffert, Bürgermeister Herbert Fürst, Pflichtbereichskommandant ABI Franz Lehner, dem Pflegepersonal des Hauses, den eingeteilten Übungsbeobachtern und allen Gruppenkommandanten der Einsatzorganisationen wurde die professionelle und ruhige Arbeit aller Beteiligten und der geordnete Ablauf gelobt. Gemeinsam wurden einzelne Verbesserungsmöglichkeiten für den Ernstfall aufgezeigt und diskutiert. Es folgten das Antreten aller Teilnehmer vor dem Haupteingang und die Ansprachen der Ehrengäste. Zum Abschluss lud Hausleiter Ing. Martin Riffert alle Beteiligten noch zu einer kleinen Stärkung in den Speisesaal des Bezirksseniorenheims. Mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Rotem Kreuz und Polizei sowie mit dem Pflegepersonal, den Statisten, den Übungsbeobachtern und Ehrengästen nahmen rund 100 Personen an der Gemeindeübung 2023 in Engerwitzdorf teil.
Die gesamte FF Treffling ist ganz besonders stolz auf unseren Kameraden OLM Daniel Mayr. Er wurde in der vergangenen Woche durch seine Stammzellen-Spende zum Lebensretter. Daniel hat sich schon vor langer Zeit als Stammzellen-Spender registrieren lassen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man dann aber tatsächlich für eine Stammzellentransplantation in Frage kommt, ist sehr gering. In Österreich sind aktuell rund 90.000 Spender im Stammzellregister registriert. Weltweit sind es rund 32 Millionen Menschen. In Österreich finden pro Jahr aber weniger als 100 Transplantationen statt.
Daniel wurde vor einigen Wochen kontaktiert und konkret um eine Stammzellenspende gebeten, weil er als HLA-Typ-kompatibler Spender passen würde. Die früher übliche Knochenmarkspende wurde von der ambulanten „peripheren Blut-Stammzellenspende“ per Blutabnahme abgelöst. Dazu wird rund eine Woche vor der eigentlichen Abnahme ein Hormon verabreicht, das die Abgabe von Stammzellen aus dem Rückenmark in das Blut auslöst. Grippeähnliche Symptome treten dabei für den Spender als Nebenwirkung auf, verschwinden nach Durchführung der Spende aber sofort wieder.
Vergangene Woche war es dann so weit: Daniel fuhr am Montag mit dem Zug nach Wien und übernachtete. Am Dienstag, den 26. Sepember 2023 fand die Blutabnahme und Stammzellen-Separation von 09:00 bis 13:00 Uhr statt. Eine langwierige, aber schmerzfreie Prozedur. Daniel hatte keinen Kontakt zur Empfängerin. Ihm wurde aber mitgeteilt, dass er mit seiner Stammzellen-Spende einer jungen, US-amerikanischen Leukämie-Patientin das Leben gerettet hat.
Wer sich ein Vorbild an Daniel Mayr nehmen möchte, kann das tun: Das Rote Kreuz sucht laufend weitere Stammzellen-Spender. Dafür muss man zwischen 18 und 35 Jahren alt und vereinfacht gesagt „kerngesund“ sein. Nach der Registrierung bekommt man per Post einen Nasenabstrich zugesandt, den man auch per Post retourniert.
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